Die ersten Zuege

August 5, 2006

An dem ersten Ei angekommen und gleich die ersten Boulder, die Florian schon ausprobiert hat, nachgebouldert. Recht einfach aber schon recht spektakulaer. Nicht von den Routen an sich, aber aufgrund der Lage der Felsbrochen. Bei dem ersten Gebiet liegen sie auf einer langen schraegen Steinplatte was schon etwas anderes ist, als meine bisherigen Erfahrungen im Wald in Brandenburg oder am Plastik in der Kletterhalle. Dann die Griffe, bislang kein Blut, aber die Fingerspitzen sind heute nach wenigen Stunden schon „sehr gut durchblutet“ auch jetzt, Stunden nach dem Klettern. Der hoechste Boulder hatte heute vielleicht fuenf Meter, aber es gibt noch erheblich hoehere Routen einige sind auch mit Hacken versehen. Die Ei- oder Kugelform hat dabei auch Vorteile: der Ausstieg ist recht einfach. Kletterausruestung kann man auch ausleihen – aber nur auf der anderen Flussseite.

Crashpad

August 3, 2006

Seit heute bin stolzer Besitzer eines indischen Crashpads von Wildcraft. Wirkt sehr vertrauenseregend und hat nur 80 Euro kostet. Erste Tests waren auch vielversprechend und meine strahlenden Augen wurden mit einen „Da freut sich das Kinderherz“ kommentiert.

Ausserdem habe ich einen Rucksack der gleichen Marke fuer knapp 30 Euro erstanden, um die aufgeschlitzte Tasche zu ersetzten.

Update: Ein Crashpad ist sowas und kostet in Deutschland ca. 200 Euro. Nebenbei bemerkt, es ist zum Schlafen komfortabler als jede Isomatte. Daher meine Frage an Kletterkundige: schadet eine solch unsachgemaesse Nutzung der Beschaffenheit? Kann es sich durchliegen?

Trekking

Juli 24, 2006

1720 Meter war der Kukke Subramanya hoch von denen wir ca. die Haelfte in fuenf Stunden bewaeltigten. Die Regenwald lebenden Tiger, Leparden und Waldelefanten trafen wir leider nicht an, sondern hoerten nur von ersteren, dass sie das Dorf, in dem wir gestartet waren, zwei Tage zuvor besucht hatten. Dafuer hatten wir mit sehr menschlichen Problemen zukaempfen: Die Blutegel die unsere Strecke saeumten, wirkten zwar recht hilflos in ihren Bewegungen, doch musste allein ich dutzende von meinen Schuhen entfernen. Dabei habe ich mich anfangs ausserst ungeschickt angestellt, da ich diese klitschigen Dinger nicht entschlossen genug angepackt habe. Egal, am Ende bin ich mit den ca. acht Blutegeln an meinen Fuessen noch gut weggekommen. Schlieslich habe ich nicht wie Nina einen den halben Tag zwischen Brust und Hals spazieren getragen. Die Saugspuren sind bei ihr noch deutlich zusehen… Die Nacht auf dem Gipfel war aeusserst stuermisch und damit nass und kalt. Trotzdem bleiben mir vor allen die riesigen und voellig verwucherten Baeume in Erinnerung. Da bekam ich gleich eine ganz andere Vorstellung vom Baumklettern…