Die Hoehlentempel von Badami

September 11, 2006

Vier Tempel die laut Reisefuehrer zu den aeltesten Hindutempeln und Jaintempeln gehoeren gibt es in Badami. Sie unterscheiden sich stark von den anderen die kenne. Ihre Gottheiten udn Skulturen haben sehr ausdrucksvolle menschliche Gesichter. Der Sandstein ist von den unzaehligen Beruehrungen, ganz glatt und glaenzend geworden. Der Blick von den Tempelhoehlen reicht ueber ein grosses Tal auf dessen Grund ein sehr grosses Wasserreservoir angelgt ist. rundherum fuehren Stufen zum Wasser herunter auf denen Frauen ihren Waesche waschen. Die Schlaege davon schallen hoch bis zu den Hoehlen. Das Tal wird von einer canyonartigen Felskette eingeschlossen. Es ist genau der Platz an dem ich einen Tempel bauen wuerde, wenn ich es vorhaette.

Ameisenattacke

September 10, 2006

In Indien bin ich ja schon an eine recht ausgepraegte Zimmer Fauna gewohnt. In Badami hatte ich allerdings wie noch mit AMeisen zukaempfen. Im die 1-kg-Packung Cashewkernen wurde in der ersten Nacht zur Haelfte von kleinen roten Ameisen aufgefressen. Es dauerte etwas bis ich dies am morgen realisierte, und freute mich dann etwas, dass fuer einige dieser gefraesigen Tiere der Weg ueber mein Bett in der Nacht toedlich geendet war. Nungut, ich legte die Tablette gegen die den Durchfall zur Seite und begab mich an die Rettung dessen, was noch von den Kernen uebrig war. Diesmal wurden diese in luftdicht verschliesbare Kompressenverpackungen umgeraeumt. Kaum fertig, stelle ich fest, das meine Tablette nur noch aus Pulver besteht und dass auch dieses goesstenteils abtranspotiert wird.

Dann: kaum bin ich mit dem duschen fertig stelle ich fest die Ameisen sich ueber meine Wasserflasche hermachen. Gegenmassnahme: Wasserflaschen und saemtlichen Lebensmittel die ich mir in Badami kaufe werden am Ventilator an der Decke aufgehaengt. Und? Endlich Ruhe? Pustekuchen! Die Ameisen haben inzwischen die neue Plastikverpackung der Cashewkernen durchfressen…

Badami

September 5, 2006

Badami ist der untouristischste Ort in Indien den ich bislang erlebt habe. Obwohl sich Hotel an Hotel reiht, und Badami eine Stadt ist, gibt es keine Schmucklaeden, kein Internetcafe, keine Reiseagentur, keine Handarbeitsgeschaefte. Touristen werden eigentlich von der Stadt ueberhaupt nciht wahrgenommen. Es gibt einen sehr grossen Markt, aber keinerlei europaeische Produkte, wie sonst in Indien. Ich werde nur von Schulkindern angesprochen, die ueberall mit ihren Collegebuechern wo „Save the Earth“ drauf steht angesprochen. Nicht von Haendlern oder Bettlern. Badami ist sehr indisch. Die meisten Bewohner sprechen kein oder ein sehr schlechtes Englisch (Ausnahme: die Schulkinder), und selbst die Orstnamen verstehe ich kaum: Vokale werden hier meist verschluckt. Missfallen hat mir bislang der extreme Gebrauch von Peitschen mit Knoten zum antreiben der Ochsen. Ausserdem verwundert hat mich der sehr unterschiedliche Umgang zwischen Mann und Frau: einerseits ist es normal dass sich auch nicht gerade arme Frauen mit entbloesstr Brust oder ganz nackt auf der Strasse waschen, andererseits wurden die zwei Frauen die sich im Buss neben mich gesetzt haben sofort von einigen Maennern recht ruede aufgefordert sich nicht neben mich zu setzen. Entsprechend sassen Frauen dann immer auf „Frauenbaenken“ meist die doppelte Anzahl wie vorgesehen, waehrend die Maenner recht gemuetlich auf der Mehrzahl der Plaetze Platz nahmen.
P.S. Weils in Badami kein Internet gibt, wird on mir wohl erst am neunten September was zuhoeren sein.