Zugtickets in Indien kaufen,
August 17, 2006
ist ein echtes Erlebniss. Trotz einschlaegig eingeuebter Geduld, die ich mir an den Schaltern der deutschen Bahn erarbeitet habe, kamen mir die drei Stunden Wartezeit doch etwas lang vor. Andererseits hat man in dieser Zeit einiges zu tun. Denn fuer einen Bahnkartenkauf muss man zuvor einen Antrag ausfuellen, mit der Anzahl der Reisenden, ihrem Alter, ihren Namen, und ihrem Geschlecht. Das ist noch recht leicht, jedoch muss man auch die gewuenschten Abfahrts- und Zielbahnhoefe sowie die Zugnummern und Zugnamen, und die Abfahrtszeit und -datum eintragen. Das ist fuer den europaeischen Touristen noch schwieriger als fuer Inder. Fehler sind haeufig, weshalb man vorrausschauend alle in Frage kommenden Verbindungen und Namen aufschreibt. Denn ist man endlich an der Reihe, muss man die Antraege abgeben, und Falsche – auch falls nur Schreibfehler drauf sind – werden abgelehnt. Also steht Mann und Frau am Schalter mit einem Stapel von Antraegen und reicht diese nacheinander ein, bis schliesslich einer zum Erfolg fuehrt… Alternativ kann man Zugtickets auch ueber eine der vielen Reiseagenturen buchen, die ca. einen Euro pro Ticket Bearbeitungsgebuehr verlangen. Aber das waere ja langweilig… Allein schon das gemeinsame Raetslen mit den anderen Wartenden welche Verbindungen und Schreibweisen in Frage kommen ist sehr amuesant.
August 18, 2006 at 6:33
Ich glaube nach drei Stunden Wartezeit würde ich gegebenenfalls lieber mein Reiseziel ändern als mich nochmal anzustellen….
Bist du schon irgendwo angekommen?
August 20, 2006 at 7:00
Ja, mittlerweile bin ich in Puttaparthi. Aber Gelegentliche heftige und kurze Krankheitsanfaelle verhindern bislang ein haeufigeres Schreiben…
August 22, 2006 at 9:24
Vielleicht bedeutet das, dass du da schnell wieder weg solltest. Schon allein des Schreibens wegen….